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Turnier-Tipps

Short-Handed No-Limit Hold'em

A Select Few: die größte Anpassung, die man bei Short-Handed-Spielen vornehmen muss, ist die Auswahl an Händen zu erweitern. Bei weniger Spielern am Tisch steigt der Wert von Händen, sodass man es sich nicht leisten kann, auf die beste Hand zu warten. Passende Connector-Karten, niedrige Paare und alle Bildkarten mit einem vernünftigen Kicker sollten einem reichen, um zu erhöhen.

Pole Position: behalten Sie im Auge, wo Sie sitzen, denn jede Position hat Einfluss auf das Spiel. Von der Pole Position ist die Chance, dass der Flop einem Gegner extrem hilft, noch geringer als sowieso schon und Pots, an denen viele Spieler beteiligt sind, sind seltener. Die üblichen Regeln von früher, mittlerer und später Position gelten nicht in gleicher Weise wie bei Full-Handed-Turnieren. Obwohl die Position Under-the-Gun weiter heikel bleibt, ist alles, was als mittlere Position gilt, eine absolut legitime Position zum Erhöhen.

Blind Fury: es ist unvermeidlich, dass man öfter in den Blinds ist, sodass man nicht so leicht aufgeben sollte. Lassen Sie aggressive Spieler nicht glauben, dass sie Ihre Blinds so einfach stehlen können. Bleiben Sie einige Male dran und die Spieler werden es sich zwei mal überlegen, Sie anzugreifen.

Gearing Up: obwohl Short-Handed-Turniere allgemein aggressiver sind als Full-Handed-Spiele, muss man nicht mit hochgeklapptem Visier in die Schlacht reiten. In der Anfangsphase können Sie durchaus nur mitgehen und sich billige Flops sichern – es ist sinnvoll, sein Spiel etwas abzuwechseln. Wenn sich das Spiel seiner Mitte bis seinem Ende nähert, sollte man aber einen Zahn zulegen, häufiger vor dem Flop erhöhen und fast immer Continuation-Einsetze setzen.

Strategie für Pot-Limit-Hold'Em

Spielstrategie: Sowohl die loose-aggressive (locker-aggressiv - LAG) als auch die tight-aggressive (vorsichtig-aggressiv - TAG) Spielstrategie sind sinnvoll, aber machen Sie sich klar, dass eine LAG-Strategie Sie häufiger vor schwierige Entscheidungen stellt und Ihre Chips in Gefahr bringt als eine TAG-Strategie.

Anfangsphase: am Anfang eines Deep-Stacked-Events kann es sein, dass Sie mit bis zu 200 Big Blinds spielen. Die Zahl tendiert dazu, sich bei jedem neuen Level zu halbieren, deshalb lohnt es sich für manche Spieler, sich mehr Flops in diesen billigeren Runden zu sichern. Die Position ist der entscheidende Faktor im Poker und egal, ob das Spiel No-Limit ist oder ein Pot-Limit hat, tun Sie sich einen riesigen Gefallen, wenn Sie die Mehrzahl der Pots mit Ihrer Position spielen.

Mittlere Phase: Manche Spieler erhöhen/stehlen bei No-Limit- wie Pot-Limit-Spielen gleichermaßen, obwohl es bei Pot-Limit-Events keine Running-Antes gibt. Wie immer hängt es vom Ihrem Eindruck des Tisches ab, der Aufstellung, Position und Größe der Stacks.

Endphase: Chipping away, mit vorsichtigen Einsätzen langsam gewinnen, ist auch in späten Turnier-Phasen eine bevorzugte Taktik, weil man dabei nicht seinen ganzen Stack auf einmal riskiert. Trotzdem kommt es aber wie beim No-Limit hin und wieder vor, dass ein aggressives Spiel die beste Option ist. Wenn man seine Chips vor dem Gegner in die Mitte bringt, verschafft man sich eine Extra-Gewinnchance.

Heads-up: Ihre Strategie für Heads Up, Duelle mit einem einzigen Spieler, sollte sich nicht von der No-Limit-Strategie unterscheiden. Sofern Sie nicht viele große Hände erzielen, ist die beste Strategie, Small-Ball-Poker gegen LAG-Gegner zu spielen, während man bei vorsichtigen oder passiven Spielern aggressiver werden sollte.

Limit Hold'em

Nicht zu locker: Limit-Hold'Em ist aufgrund der begrenzten Einsätze in den frühen Runden langsamer, aber ein diszipliniertes Verwalten des Stacks ist dennoch entscheidend. Widerstehen Sie der Versuchung, zu viele risikoreiche Entscheidungen zu treffen, denn auch wenige verschwendete Chips summieren sich schnell. Schon ein paar gesparter Einsätze können einen Unterschied machen.

Keep It Simple: Spielen Sie mehr oder weniger ABC-Poker mit geringen Einsätzen und vorsichtigem Vorgehen, aber öffnen Sie Ihr Spiel, wenn sich die Blinds erhöhen. In der Anfangsphase des Spiels sorgen die kleinen Einsätze dafür, dass aggressive Spieler öfter beim Bluffen erwischt werden als es bei einem Pot-Limit oder No-Limit-Spiel der Fall wäre.

The Magic of Draws: Bei Limit-Hold'Em ist es aus zwei einfachen Gründen lohnenswerter, auf einen Draw zu hoffen. Erstens kostet es nicht so viel und zweitens ist die Chance zu gewinnen größer, wenn man tatsächlich Glück hat. Wie man aber einen Draw spielt, hängt stark von den Gegnern und vom Verlauf des Spiels ab. Als Faustregel gilt aber, nicht zu viele Einsätzen zu platzieren, bis man dank der Tisch-Karten eine gute Hand erreicht.

Move Up a Gear Later: Wie bei allen Turnieren zeigen die Wettstreiter ihre wahre Klasse erst in der späteren Spielphase. Sie können mit einem unaufgeregter Spielstrategie beginnen, aber wenn die Blinds höher werden, sollten Sie bei jedem Pot, bei dem Sie mitspielen, mehr Druck ausüben. Die Starthand ist dabei nur ein Aspekt, den Sie brücktsichtigen sollten; gleich wichtig sind die Größe der Stacks, der Eindruck, den die anderen Spieler von Ihnen haben, die Position sowie die Tisch-Struktur.

Strategie für Omaha

Drawing To The Nuts: PLO ist ein großes Drawing-Spiel mit vier Hole-Cards und es ist nicht ungewöhnlich, dass die Nuts beim Flop weit abgeschlagen als zweiter oder dritter Platz enden, nachdem der River ausgeteilt wurde. Es ist sinnvoll, vorsichig vorzugehen, wenn der Flush Draw nur King-high ist.

Anfangsphase: In den frühen Runden ist mehr im Spiel und es ist keine schlechte Strategie, sich einige billige Flops zu sichern, wenn man auf 200 Big Blinds sitzt. Bei fortgeschrittenem Spiel wird es immer teurer, sich die Flops zu sichern, also nutzen Sie die Gelegenheit, solange es noch erschwinglich ist.

Mittlere Phase: Wie beim No-Limit-Hold'Em lohnt es sich, aggressiv seine Position zu nutzen, um sich die Blinds zu sichern und aus der Position Druck auf die Gegner auszuüben. Die Position ist ein riesiger Vorteil in jedem Flop-Spiel und PLO ist da keine Ausnahme.

Endphases: Wenn Sie short stacked sind, füllen Sie den Pot mit halb-verbundenen Reihen bis hin zu großen Paaren mit hohen Bildkarten. Ein mittelgroßer Stack kann etwas schwieriger sein; Sie könnten mit 40% Ihres Stacks auf einen Draw hoffen, einen Blank beim Turn haben und gezwungen sein, all-in zu gehen. Mit einem großen Stack können Sie ihr Spiel öffnen und den Druck auf mittlere und kleine Stacks erhöhen.

Heads-up: ziehen Sie wie bei allen Heads-Up-Spielen eine langsame, aber beständige Strategie vor und werden Sie nicht ungeduldig. Die richtige Strategie ist oft, einem aggressiven Gegner die Führung zu überlassen und ihn in eine Falle zu locken. Gegen einen passiven Gegner sollten Sie aggressiv vom Button spielen und ab und zu vom Big Blind.