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Heads-Up - Duelle

Duelle mit einem einzigen Gegenspieler können der härteste Teil bei jedem Spiel sein. Lesen Sie weiter, damit Sie alles wichtige lernen, um den Pot zu gewinnen.

1. Was ist Ihr Ansatz ganz am Anfang eines Duells?

Jedes Duell, bei dem ich mitgespielt habe, war anders und ich glaube nicht, dass es den einen richtigen oder falschen Weg gibt. Ich persönlich passe mein Spiel je nach Spielstrategie des Gegners an. Wenn der Gegner mit offenem Visier ins Spiel geht, lehne ich mich zurück und lasse ihn den Rhythmus bestimmen. Wenn er aber vorsichtig vorgeht, übernehme ich die Führung.

2. Was ist Ihre Bandbreite an Händen in Bezug auf Ihre Position? Erhöhen Sie mit fast allem, wenn sie On The Button sind oder warten Sie auf die besten Hände?

Ich wechsele mein Spiel am Button gern ab. Wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, zu 75% erhöhe ich, 20% gehe ich mit und 5% steige ich aus. Ich erhöhe und gehe mit bei allem und steige ab und zu bei ganz schlechten Karten aus.

3. Um wie viel erhöhen Sie am Anfang normalerweise?

Ich nehme meistens das 3-fache der Big Blinds, obwohl ich weiß, dass gerade weniger in Mode ist.

4. Spielen Sie die ersten paar Hände bis zum Showdown, um zu sehen, mit was der andere Spieler anfängt?

Wenn das Spiel von Anfang an ein Duell ist im Gegensatz zu einem Spiel, in dem nur zwei Spieler übrig blieben, dann ja. Ich gehe es am Anfang locker an, um zu sehen, wie die Lage ist.

5. Welches Bild stellen Sie in der Anfangsphase gern dar? Zeigen Sie gern Bluffs oder spielen Sie eher vorsichtig und nutzen diesen Eindruck im späteren Spiel?

Ich erwecke am liebsten den Eindruck eines soliden Spielers, der tatsächlich eine bestimmte Hand hat, wenn er sie zeigt. Diesen Eindruck kann man dann später ausnutzen.

6. Ist Ihre Strategie für Duelle eher ein Small-Ball-Ansatz? Machen Sie Ihren Gegner gern mürbe?

Small-Ball wäre mein Mittel der Wahl, aber man muss einen flexiblen Ansatz haben, um sich dem Lauf des Spiels anzupassen.

7. Was sind Ihre Strategien, wenn der Gegner entweder a) sehr passiv oder b) sehr aggressiv ist?

Ein passiver Gegner ist das einfachere Gegenüber, denn dabei reicht ein bisschen Aggression, um ihn mürbe zu machen. Ein sehr aggressiver Spieler gibt einem wirklich alles fürs Geld und man ist gezwungen, die richtige Lücke für Konter zu entdecken, sonst wird man einfach überfahren. Man muss solchen Gegnern Fallen stellen und öfters weiter erhöhen, um sie aufzuhalten.

8. Wie gehen Sie damit um, wenn ein Spieler vor dem Flop riesige EInsätze macht?

Man muss sein Ego in Schach halten. Wenn man schlechte Karten hat, steigt man aus und wenn man eine gute Hand hat, hofft man, dass der Gegner in der Runde bleibt.

9. In welcher Phase des Spiels legen Sie einen Zahn zu? Wenn sollte man tun, wenn man bemerkt, dass der Gegner das Gleiche vorhat?

Wenn die Blinds so groß werden, dass beide Spieler in die Nähe der 10-fachen Big Blinds kommen, hat das Spiel die Phase erreicht, in der es nur noch darum geht, mit jeder vernünftigen Hand seine Chips als erster ins Spiel zu bringen. Es ist ein schmaler Grat und hängt natürlich vom Gegner ab, aber ein erfahrener Spieler sollte ein Gefühl dafür entwickelt haben, mit welcher Bandbreite an Händen der Gegner am Button spielt. Wenn man sich das vor Augen führt, reicht auch manchmal ein guter Queen-high, um mitzugehen.