Omaha High wurde von Texas Hold'em abgeleitet. Der Hauptunterschied zwischen beiden ist, dass den Spielern bei Omaha High anstelle von zwei zunächst vier Karten verdeckt ausgeteilt werden.
Das Omaha High Spiel beginnt, wenn jeder Spieler vier verdeckte Karten (Pocket Cards) erhalten hat. Zwischen den einzelnen Wettrunden gibt der Dealer insgesamt fünf Gemeinschaftskarten in die Mitte des Tisches.
Um nun die beste fünf Karten Hand zu bilden, muss der Spieler drei der Gemeinschaftskarten und zwei seiner Pocket Cards nutzen. Nach der letzten Wettrunde entscheidet sich im Showdown, wer den Pot gewinnt!
Wenn Sie Omaha High als Echtgeldspiel spielen, so müssen Sie die Mindestanzahl von Chips beachten, wenn Sie an dem gewählten Tisch Platz nehmen. Das Mindest Buy-In für ein Pot-Limit Spiel von €0,25/€0,50 oder niedriger ist gleich zwanzig Mal die niedrigste Wette des Spiels. An einem €0,25/€0,50 Tisch beträgt das Mindest Buy-In beispielsweise €10.
An anderen Tischen ist das Mindest Buy-In zehn Mal die niedrigste Wette des Spiels. Z.B. an einem €3/€6 Tisch beträgt das Mindest Buy-In €30 und an einem €10/€20 Tisch beträgt es €100.
Beim Omaha High gibt es den sogenannten Dealer Button. Dieser zeigt an, wie die Karten ausgegeben werden. Vor dem Geben müssen die beiden Spieler links von dem Dealer Button ihre ersten Live Wetten abgeben, den sogenannten Small Blind und Big Blind. Der Blind wird deshalb so genannt, weil die Spieler ihren Einsatz machen müssen, bevor sie ihre Karten zu sehen bekommen. Er wird als "Live" bezeichnet, weil er auf die zukünftigen Einsätze in der ersten Wettrunde angerechnet wird.
Das Spiel beginnt mit vier Karten (Pocket Cards), die verdeckt an jeden Spieler ausgegeben werden. Die Wettrunde beginnt dann mit dem Spieler, der links neben den Blinds sitzt und geht im Uhrzeigersinn um den Tisch. Die Spieler können wählen zwischen Bet (Wetten), Check (kein Einsatz), Raise (Erhöhen) oder Fold (Aussteigen) wenn sie an der Reihe sind.
Drei Gemeinschaftskarten, der sogenannte Flop werden in der Mitte des Tisches offen ausgegeben und eine neue Wettrunde beginnt mit dem Spieler links vom Dealer Button. Die nächste offene Karte wird Turn genannt und leitet eine weitere Wettrunde ein.
Die fünfte und letzte offene Karte ist der River und damit beginnt die letzte Wettrunde. Die in der Hand verbliebenen Spieler zeigen ihre Karten und die höchste Pokerhand gewinnt den Pot. Die Spieler müssen aus zwei ihrer vier Pocket Cards und drei der fünf Gemeinschaftskarten die beste fünf Karten Poker Hand bilden.
Bis zu 10 Spieler können an einem Tisch Platz nehmen.
Vor einem der Spieler ist der Dealer Button. Dieser Button entscheidet über die Wettreihenfolge (Setzen der Blinds) und bewegt sich nach jeder Hand zum nächsten Spieler nach links.
Bevor die ersten Karten zu Beginn jeder Hand ausgegeben werden, müssen die beiden Spieler links von dem Dealer Button ihre Blinds setzen. Das Setzen der Blinds bedeutet eine Wette vor dem Erhalt der Karten abzuschließen.
Der Spieler direkt neben dem Dealer Button setzt den Small Blind, dessen Wert die Hälfte des Mindesteinsatzes beträgt (z.B. €5 für ein €10/€20 Spiel). Der Spieler links von dem Small Blind setzt den Big Blind, der dem Mindesteinsatz entspricht (z.B.. €10 für ein €10/€20 Spiel).
Wenn die Blinds gesetzt sind wird die erste Runde von Karten ausgegeben. Diese bestehen aus vier verdeckten Karten für jeden Spieler und werden Pocket Cards genannt. Jeder Spieler kann nur seine eigenen Karten einsehen.
Dann beginnt die erste Wettrunde mit dem Spieler, der unmittelbar links neben dem Big Blind sitzt und wird im Uhrzeigersinn rund um den Tisch weitergeführt
Wetteinsätze sind beschränkt durch die Tisch Einsätze. Z.B. bei einem €3/€6 Tisch, beträgt der Wert der Wetten €3 in den ersten zwei Runden und €6 in den letzten beiden. Die Wetthöhe kann sich in jeder Wettrunde maximal 3 Mal erhöhen. Mit anderen Worten, es kann ein Bet und drei Raises in jeder Runde geben.
Drei Karten werden offen in der Mitte des Tisches gegeben. Diese Karten nennt man den Flop. Alle drei Karten sind Gemeinschaftskarten und können von allen Spielern am Tisch genutzt werden, um die bestmögliche Hand zu bilden.
Nachdem der Flop ausgegeben wurde, beginnt die zweite Wettrunde, wiederum mit dem Spieler links neben dem Dealer Button. Alle folgenden Wettrunden beginnen mit dem Spieler links neben dem Dealer Button.
Auf den Flop folgt eine vierte Gemeinschaftskarte, die offen in der Mitte des Tisches ausgegeben wird. Diese Karte nennt man den Turn und kann ebenfalls von allen Spielern genutzt werden. Daraufhin erfolgt eine dritte Wettrunde.
Die fünfte und letzte Gemeinschafskarte, die offen in der Mitte des Tisches ausgegeben wird, ist der sogenannte River und dem folgt die vierte und letzte Wettrunde.
Wenn alle Wetten abgeschlossen sind stellen die Spieler fest, welche beste fünf Karten Poker Hand sie aus zwei der vier Pocket Cards und drei der fünf Gemeinschaftskarten bilden können.
Sollte also ein Spieler vier Könige als Pocket Cards erhalten haben, so zählen nur zwei der Könige zu der Finalhand. Die anderen drei Karten müssen aus den Gemeinschaftskarten kommen. Der Spieler mit der besten fünf Karten Poker Hand gewinnt den Pot. Sollten mehrere Hände den gleichen Wert haben, so wird der Pot geteilt, wobei überzählige Restbeträge an den Spieler links vom Dealer Button gehen.
Nachdem die Hand zu Ende ist und der Gewinner den Pot erhalten hat, wird der Dealer Button zum nächsten Spieler nach links weitergegeben und die nächste Hand beginnt.
Diese Tasten stehen nur zur Verfügung, wenn der Spieler nicht an der Reihe ist:
Wenn der Spieler an der Reihe ist, sind diese Tasten nicht sichtbar, sonder nur die 3 Haupttasten (Fold / Check / Raise).